Wie hoch ist die Rente beim Tod der Mutter

Rentenzahlung, wenn die Mutter tot ist

Der Tod ist ein Thema für sich. Aber in Deutschland darf man nicht in der Trauer versinken, denn es gibt viel zu klären. Die Hinterbliebenen müssen sich um Dinge Gedanken machen wie zum Beispiel, wie steht es mit der Rente bei Tod der Mutter, oder wie regel ich die Wohnungsauflösung?

Viele Antworten zu den Fragen können nur Experten beantworten, weil es um wirklich rechtliche Dinge geht. Wollen wir nun ins Detail gehen.

Was passiert mit der Rente der Mutter, wenn es keine anderen Hinterbliebenen gibt?

Bei einem Ableben entstehen für die Hinterbliebenen Kosten, die Bestattung muss bezahlt werden, mindestens drei Monate Mieten fallen noch an, um nur einiges zu nennen. Das alles sind zusätzliche Kosten, die wirkliche Geldprobleme hervorrufen können. Grundsätzlich endet der Rentenanspruch mit Ablauf des Todesmonats.

Ein Beispiel, falls der Todestag am 5. des Monats liegt, bleibt die Rente für diesen Monat bestehen. Das Geld geht dann in die Erbmasse ein, oder kann zur Deckung der entstehenden Kosten benutzt werden. Alles, was daraus hinaus bezahlt wurde, wird wieder zurückgefordert, entweder von dem Geldinstitut oder von den Erben.

Diesen zusätzlichen Ärger sollten Sie sich lieber ersparen. Informieren Sie die Rentenkasse früh genug, sodass der Fall nicht eintreten kann. Denn Geld, was auf dem Konto liegt ist schnell ausgegeben.

Oft hört man von einem „Sterbevierteljahr“. Was steckt dahinter?

Bei einem „Sterbevierteljahr“ wird dem Witwer oder der Witwe, für anfallende Kosten, die Rente ein viertel Jahr weiter bezahlt. Dabei spielt es keine Rolle, wie gut situiert der Witwer oder die Witwe sind. Es wird die volle Rente bezahlt, ohne das jeweilige Einkommen zu berücksichtigen. Hat der Verstorbene keine Altersrente bezogen, dann fällt sie nach dem Todestag für drei Monate an.

Die Zahlung erfolgt allerdings nicht automatisch, der Antrag muss bis spätestens zwölf Monate nach dem Sterbefall erfolgen. Dieser Antrag kann auch sofort gestellt werden, in Form einer Vorschusszahlung. Dann werden die drei Monate komplett zusammen ausgezahlt.

Dies gilt jedoch nicht für andere Angehörige. Auch wenn die Angehörigen Alleinerbe sind und die ganzen Kosten der Beerdigung und Miete tragen müssen. Viele Angehörige haben versucht ein anderes Urteil zu erwirken, aber die Antworten waren jeweils sehr unbefriedigend.

Hilfe für Waisen

Die Rente bei Tod der Mutter steht Ihnen nicht zu. Sie können jedoch durch die gesetzliche Rentenversicherung eine Unterstützung bekommen. Das heißt, wenn Sie noch in der Ausbildung oder noch Jugendlicher sind. Eine Waisenrente bekommt man nach dem Tode des Elternteils, wenn die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist oder bis zu dem Tod die Rente bezogen hat. Ausgezahlt wird eine Waisenrente bis zum 18. Geburtstag.

Anders verhält es sich, wenn Sie sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden, dann wird die Waisenrente bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres gezahlt.

Fazit des Beitrags:

Egal wie der Fall liegt, die Trauerarbeit geht auf jeden Fall vor. Es ist nicht einfach, den Überblick über all die kniffligen Fragen nicht zu verlieren. Deswegen sollten alle Hinterbliebenen zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Ein großes Problem durch viele geteilt, ist für alle nur noch ein kleines Problem. Und kleine Probleme können in der Regel gelöst werden.